Neue Musik erleben

 

Unsere erste Produktion weam g´höršt du ist zu Ende. Wir machen eine kurze Pause, um ein neues Stück zu erarbeiten. 

mandelbox

 

wurde 2017 als zeitgenössisches Ensemble für Musik und Tanz gegründet.

Ziel der ausführenden Künstler:innen ist es im Spannungsfeld zwischen Ästhetik und moralischer Anstalt eine neue Form der zeitgenössischen Kunst zu entwickeln. Der Weg dorthin führt zur Auseinandersetzung mit der Frage nach dem inneren Anspruch: Soll Kunst in einer entfesselten Welt für Rezipient:innen als sicherer Hafen und träumerischer Sehnsuchtsort fungieren oder mittels Provokation die Polarisierung zum umfassenden Stilmittel, in dem sich die Widersprüche unserer Zeit bahnbrechen, erheben? Auf dieser Grundlage werden die Grundsätze des epischen Theaters und die Form des neuen Musiktheaters  zu einem Tanztheater verschmolzen, in dem Musik und Tanz gleichberechtig und gemeinsam auf der Bühne interagieren.

Im Zentrum dieses Ansatzes steht die Suche nach einer künstlerischen Identität im 21. Jahrhundert sowie die Notwendigkeit eine zeitgemäße gesellschaftliche Teilhabe von Kulturschaffenden zu fordern und zu etablieren.

Marko Arich, Thomas Liesinger und Laura Strobl experimentieren mit elektronischer Klangverfremdung und entwickeln ihre Kompositionen über gemeinsame Improvisation. Carmen Pratzner lotet in ihren Choreographien die Grenzen ihres Körpers aus, den sie dabei auch als klanggebendes Instrument einsetzt.

Thomas Liesinger

Thomas Liesinger wurde 1987 in Bregenz geboren. 2006 nahm er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien das Instrumentalstudium klassische Trompete bei Carole Dawn Reinhart und Martin Mühlfellner auf und erweiterte dieses ab 2011 um den Studiengang Instrumentalpädagogik. 2014 und 2015 schloss er seine Studien mit Auszeichnung ab und vervollständigte seine Ausbildung anschließend bis 2016 im Bereich Jazz und Popularmusik bei Horst Michael Schaffer. Seit seiner Sudienzeit spielt er mit namhaften Ensembles wie dem Jazzorchester Vorarlberg, Studio Dan oder Roy de Roy Konzerte in ganz Europa – u.a. Jazzfest Saalfelden, Steierischer Herbst, Lowlands, Klangspuren Schwaz. Zudem hat er in diesen Besetzungen mehrere Tonträger und Rundfunkaufnahmen eingespielt. Er beschäftigt sich derzeit vor allem mit neuen Spieltechniken, Tonverfremdung und elektronischer Manipulation des Trompetenklangs. Dabei liegt sein Fokus auf interdisziplinären Projekten und dem Austausch zwischen jungen Kunstschaffenden aller Sparten. Thomas Liesinger arbeitet als freischaffender Künstler in Wien.

Carmen Pratzner

Carmen Pratzner wurde 1986 in Bregenz geboren. Sie absolvierte eine klassische Bühnentanzausbildung bei der Ballettschule Monika Mayer-Pavlidis in Bregenz und beim Theatererhalterverband in Wien. 2005 studierte sie zunächst ein Kunstgeschichte (Abschluss 2011), bis sie sich entschied ihre Leidenschaft – den Tanz – doch auf professioneller Ebene ausüben zu wollen. Daher studierte sie bis 2014 an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien sowie am Konservatorium Valencia zeitgenössische Tanzpädagogik und schloss mit Auszeichnung ab. Schon während ihres Studium wurde sie 2013 mit zwei Stipendien der Hugo Breitner Gesellschaft (Choreographie und Tanz) ausgezeichnet. Für die Saison 2014/15 erhielt sie das Trainingsstipendium des Tanzquartier Wien. Ihre Arbeiten waren u.a. im WUK in Wien , im Museum der Moderne Rupertinum in Salzburg und im Gedächtnisstollen Ebensee zu sehen. Sie wirkt in Produktionen bekannter Institutionen wie den Bregenzer Festspielen, dem Theater an der Wien (Geschichten aus dem Wiener Wald) und dem Jazzorchester Vorarlberg (Morphing II) sowie in Toni Aparisis interdiziplinärem Projekt grup mixtour in Valencia mit. 2016 gewann sie beim Kulturpreis Vorarlberg den Anerkennungspreis. Carmen Pratzner lebt als Tanzpädagogin und freischaffende Künstlerin in Wien und arbeitet regelmäßig in internationalen Tanzprojekten.

Marko Arich

Marko Arich wurde 1984 in Wien geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Kärnten. Er studierte Jazzgitarre bei Karl Ratzer, Christian Havel, Andreas Wallner und Fritz Isaak Steiner am Vienna Konservatorium in Wien. Derzeit vertieft er seine Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Schwerpunkten auf Neuer Musik und Improvisation unter anderem bei Burkhard Stangl. Weitere Impulse lieferten Kurse bei Tuck
Andress, Carl Verheyen, Oz noy, Snarky Puppy, Primus Sitter, Radu Malfatti, Joey Black, Fritz Pauer, Ulrich Drechsler, Joris Dudli und seine Teilnahme am Sommerworkshop des Schönbergcenter Wien. Seit 2008 arbeitet er als Instrumentalpädagoge an der VHS Wien und am VMA Wien. Als Künstler greift er auf seine langjährige Erfahrung als Mitwirkender an verschiedensten Projekten unterschiedlicher Stilrichtungen und Genres zurück. Mit mandelbox führt er seine Passion für interdisziplinäre Musik- und Tanzprojekte fort.

Laura Strobl

Laura Strobl studiert derzeit Viola in der Klasse von Prof. Jennifer Stumm an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) sowie Musikwissenschaft an der Universität Wien. Außerdem arbeitet derzeit sie als studentisch-wissenschaftliche Assistentin am Institut für Wissenschaft und Forschung der MUK und hat ihren Fokus dabei auf Kunst- und Musikströmungen im 20. Jahrhundert und Provenienzforschung von Musikinstrumenten.
Parallel zu ihrer klassischen Konzertausbildung und ihrer Tätigkeit als studentisch-wissenschaftliche Assistentin beschäftigt sie sich intensiv mit zeitgenössischer Kammermusik, neuen Spieltechniken, experimentellen Spielformen sowie Improvisation und Klangverfremdung mittels Live-Elektronik.
Laura Strobl ist ein Gründungsmitglied von mandelbox.

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